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Empfang von SAQ am 30.06.2013

 

Am letzten Sonntag im Juni oder am ersten Sonntag im Juli feiert der Längstwellensender in Grimeton immer den „Alexandersondagen“. Der 200kW Längstwellengenerator (17,2 kHz) wird an diesem Tag gestartet. Zahlreiche Besucher warten auf den Start des Senders. Diesmal waren es 350 an der Zahl, und an der Handtaste saß wie immer in schmucker Uniform Lars Kalland. Auch die DXer warten sehnsüchtig auf diesen Tag, kann man doch dann in die Region der niedrigsten für die Funkübertragung überhaupt verwendeten Frequenzen eintauchen und seine Antennen und Empfangstechnik testen. Wenn man den Sender empfängt, kann man eine schöne QSL-Karte erhalten.

 

Ich habe inzwischen schon viele dieser Karten gesammelt und versuche es trotzdem immer wieder mit anderen Methoden, den Sender zu hören. Diesmal waren die Vorbereitungen minimal. Den ausschließlich für Empfangszwecke reservierten GFK-Mast hatte ein kräftiger Wind inzwischen „gefällt“ und die LZ1AQ-Loop stand nicht mehr zur Verfügung. So habe ich dieses Mal einfach meinen Kelemen-Dipol W 8010 vom Trx auf den SDR-IQ geklemmt  und mich dann schnell gegen 0900 UTC aus der CW-Runde verabschiedet. Da war SAQ auch bereits aktiv. Der 22 m kurze Dipol produziert ein ordentliches Signal. Den kompletten Mitschnitt habe ich dann erst um 1200 UTC von der Mittagssendung gefertigt. Das Signal fiel bei leichtem QRN mit RST=569 ein und war gut lesbar. In der Sendung wurde der ersten Zeitübermittlung an Schiffe etc aus den USA und vom Pariser Eiffelturm gedacht.

 

Nach allen Versuchen kann ich konstatieren, dass der Empfang des starken Senders eigentlich kein Problem ist. Es ist mir nahezu mit jeder Antenne gelungen, die ich dafür ausprobiert habe. Ob es aktive oder passive Loopantennen, die „Miniwhip“ mit wenigen Quadratzentimetern Antennenfläche oder der schnell umgesteckte Dipol war - immer konnte ich SAQ damit empfangen. Wenn dennoch viele Hobbyfreunde mit dem SAQ-Empfang Probleme haben, liegt es wohl oft an ungeeigneten Übertragern oder Speiseweichen, die nicht für diesen niedrigen Frequenzbereich ausgelegt sind. Außerhalb Europas sind die Hürden für den SAQ-Empfang allerdings deutlich höher.

 

Als Beiprogramm zur Längstwellenübertragung war auch dieses Jahr die Amateurfunkstation Grimeton SK6SAQ aktiv. Sie lieferte auf 14.035 kHz ein schönes Signal und konnte leicht gearbeitet werden.

 

73 und guten SAQ Empfang wünscht

Matthias, DD7NT

 


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