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Der Funkwetterbericht vom 06.02.2018, erstellt von Hartmut Büttig, DL1VDL

 

Rückblick: 30.01. bis 05.02.2018

Am 30. Januar erschien am östlichen Sonnenrand die Region 2699, nachdem die Sonne für 10 Tage fleckenlos war. Zunächst war nicht eindeutig erkennbar, ob diese Region zerfällt oder sich etabliert, denn am 1. und 3.Februar erschien wieder eine Null als Sonnenfleckenzahl. Doch am 4.2. kam ein C-Flare zustande. Seitdem zeigt die grafische Darstellung des solaren Fluxes über der Zeit eine kontinuierliche B-Flareaktivität /1/. Die Messwerte der 10-cm-Radiostrahlung stiegen leicht von 69 auf 73 Fluxeinheiten. Das geomagnetische Feld war fast immer ruhig mit k-Werten zwischen Null und 2. Am Abend des 30.1. gab es eine leichte isolierte Störung. Für DL1VDL, der vom 31.1. bis 5.2. in Tromsö war, um Nordlichter zu fotografieren, lieferte das ruhige Erdmagnetfeld nur eine geringe Ausbeute. Aber  nördlich des Polarkreises kann man auch bei k=2 täglich kurze Nordlichter sehen, sofern man in der Kälte genügend Ausdauer hat zu warten. Die praktisch immer vorhandene Aurorazone spürt man auch bei k=1 daran, dass sich auf 80 und 40 Meter die Signale viel leiser anhören als daheim.

Die DX-Bedingungen auf den unteren Kurzwellenbändern profitierten vom ruhigen Magnetfeld. Das 160-Meterband öffnete  zum Beispiel bis zur US-Westküste. Alle Bänder bis 20 Meter boten laute DX-Signale, selbst 17 und 15 Meter waren an einigen Tagen recht brauchbar.

 

Vorhersage bis 13. Februar 2018

Es sieht so aus, als würde die Region 2699 bestehen bleiben. Die Wahrscheinlichkeit für weitere C-Flares liegt aber nur bei 15 Prozent. Warten wir es ab. Die Fluxwerte verbleiben bei knapp über 70 Fluxeinheiten. Gegenwärtig bläst der Sonnenwind, der vom koronalen Loch am Sonnennordpol weht, nördlich an der Erde vorbei. Es ist noch unklar, wann und wie sich das koronale Loch in Richtung Sonnenäquator ausdehnen wird. Zumindest bis zum Wochenende sind erst einmal ruhige geomagnetische Bedingungen vorhergesagt, so dass die guten Ausbreitungsbedingungen auf allen Bändern zwischen 160 und 20 Meter bestehen bleiben. Im Februar verbessern sich langsam die Chancen auf stabilere Öffnungen der Bänder 20 und 17 Meter.

 

Es folgen nun die Orientierungszeiten für Gray-Line DX,

jeweils in UTC

 

Sonnenaufgang: Auckland/Neuseeland 17:41;

Melbourne/Ostaustralien 19:38; Perth/Westaustralien 21:45;

Singapur/Republik Singapur 23:16; Tokio/Japan 21:37;

Honolulu/Hawaii 17:06; Anchorage/Alaska 18:04;

Johannesburg/ Südafrika   03:46; San Francisco/Kalifornien

15:09; Stanley/Falklandinseln 08:41; Berlin/Deutschland 06:40.

 

Sonnenuntergang: New York/USA-Ostküste 22:19; San

Francisco/Kalifornien: 01:39 ; Sao Paulo/Brasilien 21:52;

Stanley/Falklandinseln 23:40; Honolulu/Hawaii 04:24;

Anchorage/Alaska 02:18; Johannesburg/Südafrika 16:57;

Auckland/Neuseeland 07:28; Berlin/Deutschland 16:01.

 

 

/1/: http://www.solarham.net/xray2.htm

 


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