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Der Funkwetterbericht vom  27. November 2018, erstellt von Hartmut Büttig, DL1VDL

 

Rückblick: 20. bis 26. November 2018

Die Amateurfunkpraxis ist auch im Sonnenfleckenminimum das  wichtigste Kriterium für Aussagen über das Funkwetter, denn die täglichen Messdaten für den solaren Flux, die Sonnenfleckenrelativzahl und die geomagnetische Aktivität unterschieden sich kaum von den Daten der Vorwochen. Die solaren Fluxwerte lagen bei 70 Fluxeinheiten. Am 20. November verschwand die Region 2727. Seit dem 23. November ist die Region 2728 eher nur als Zierde auf der sonst blanken Sonne präsent.

Das geomagnetische Feld war seit dem 20. November bis auf kurze Störungen am Morgen des 21. November sehr ruhig mit k-Werten von Null oder Eins. An den Tagen vor dem WWDX - Contest waren bereits viele seltenere DX-Stationen aktiv. Auffällig waren die lauten Signale auf den unteren Kurzwellenbändern. Es war glücklicherweise keine positive Sturmphase, nach der irgendwann die Ausbreitungsbedingungen zusammenbrechen. Die ruhigen Bedingungen blieben seitdem erhalten. Am Sonnabend entsprachen die Ausbreitungsbedingungen etwa denen der Vortage. Alle Kurzwellenbänder zwischen 160 und 20 Meter verhielten sich normal. Das15-Meterband öffnete auf den Ost-Westlinien und nach Süden hin aber nicht richtig nach Japan und Nordamerika. Der Sonntag überraschte mit sehr geringer Dämpfung. Das  40-Meterband  blieb ganztägig DX-tauglich. Noch gegen 10:00 UTC waren auf 40 Meter zeitgleich karibische und nordamerikanische Stationen, KH6, ZL, JA und W7 erreichbar. Auch das 15-Meterband öffnete etwas besser nach Nordamerika. Schade, dass nach dem Contest die Bandaktivität wieder zurück ging und schlechtere Ausbreitungsbedingungen vortäuscht.

 

Vorhersage bis 4. Dezember 2018

Die Sonnenaktivität bleibt sehr niedrig. Am 30. November wird wahrscheinlich das Erdmagnetfeld auf den Sonnenwind aus dem koronalen Loch CH896 reagieren und gestört sein. An den anderen Tagen erwarten wir meist ungestörte Ausbreitungsbedingungen und laute DX-Signale auf allen unteren Kurzwellenbändern. Ob die Bänder 17 und 15 Meter kurzzeitig öffnen, prüft man beispielsweise mit dem Reverse Beacon Network /1/.

 

Es folgen nun die  Orientierungszeiten für Gray-Line DX, jeweils in UTC:

 

Sonnenaufgang: Auckland/Neuseeland 16:56;

Melbourne/Ostaustralien 18:53; Perth/Westaustralien 21:04;

Singapur/Republik Singapur 22:50; Tokio/Japan 21:27;

Honolulu/Hawaii 16:49; Anchorage/Alaska 18:32;

Johannesburg/ Südafrika 03:07; San Francisco/Kalifornien

15:02; Stanley/Falklandinseln 07:40; Berlin/Deutschland: 06:47.

 

Sonnenuntergang: New York/USA-Ostküste 21:30; San

Francisco/Kalifornien: 00:52; Sao Paulo/Brasilien 21:37;

Stanley/Falklandinseln 23:49; Honolulu/Hawaii 03:47;

Anchorage/Alaska 00:35; Johannesburg/Südafrika 16:43;

Auckland/Neuseeland 07:20; Berlin/Deutschland 14:59;

Stanley/Falklandinseln: 23:49.

 

/1/: http://www.reversebeacon.net/srch.php

 

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