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Der Funkwetterbericht vom  28. August 2019, erstellt von Hartmut Büttig, DL1VDL

 

Rückblick  20. bis 27. August 2019

Der bei einer Frequenz von 2,8 GHz gemessene solare Flux als Proxy für die Sonnenaktivität war seit mehreren Monaten fast konstant und lag zwischen 66 und 68 solaren Fluxeinheiten.  Manchmal kurzzeitig sichtbare magnetische Gebilde oder Sonnenflecken beeinflussten den gemessenen solaren Flux nicht. Schwankungen der Ionosphäreneigenschaften, die für uns Funkamateure interessant sind, wurden nur durch den Sonnenwind getriggert oder durch sich bildende sporadische E-Schichten. Dass die Ionosphäre ganz normal existiert und nur eine höhere Dämpfung aufweist, beweisen die weltweiten Verbindungen in FT8. Es gab auch unvorhergesehene kurze und sporadische Öffnungen der oberen Kurzwellenbänder, die sich nicht in den Ionogrammen abbilden. Zum lokalen Sonnenuntergang in Nordamerika öffneten manchmal die Bänder 15 und 12 Meter für kurze Zeit nach Europa. Wer mit sehr flach strahlenden Antennen in so einen Duct senden kann, wie W4TJE, erzeugte auf 15 Meter ein lauteres Signal als vergleichbare nordamerikanische Stationen auf 20 Meter. Das 20-Meterband war weltweit benutzbar, auch über die Pole. Die „Lowbandsaison“ begann am 23. August mit einer super Bandöffnung auf 80 und 160 Meter nach Japan. In unseren Breiten waren Verbindungen über die sporadische E-Schicht auf den Bändern 6- oder 2-Meter selten. Die Nutzer der Bänder 10 und 12 Meter profitierten davon, beispielsweise am 25. August.

 

Vorhersage bis 3. September 2019

Die Sonnenaktivität bleibt unverändert, die Fluxwerte ebenso. Die koronalen Löcher CH934 und CH935 als Sonnenwindquellen machen geomagnetische Störungen sehr wahrscheinlich. Der stürmischste Tag soll der 1. September sein, wenn CH935 geoeffektiv ist. Alle Tage bis zum 3. September sind mehr oder weniger gestört. Zwischen den Störungen erwarten wir isolierte ruhige Phasen. Möglicherweise verabschiedet sich der August mit einer positiven Phase. Wir erwarten brauchbare DX-Bedingungen auf dem 20-Meterband und sporadische Öffnungen auf den Bändern darüber.  Die unteren Kurzwellenbänder 160 bis 30 Meter werden „herbstlicher“ und damit ständig besser.

 

Es folgen nun die  Orientierungszeiten für Gray-Line DX, jeweils in UTC:

 

Sonnenaufgang: Auckland/Neuseeland 18:49;

Melbourne/Ostaustralien 20:50; Perth/Westaustralien 22:40;

Singapur/Republik Singapur 23:01; Tokio/Japan 20:08

Honolulu/Hawaii 16:13; Anchorage/Alaska 14:35;

Johannesburg/ Südafrika 04:26; San Francisco/Kalifornien

13:35; Stanley/Falklandinseln 10:45; Berlin/Deutschland; 04:08.

 

Sonnenuntergang: New York/USA-Ostküste 23:36; San

Francisco/Kalifornien: 02:46; Sao Paulo/Brasilien 20:54;

Stanley/Falklandinseln 21:12; Honolulu/Hawaii 04:51;

Anchorage/Alaska 05:19; Johannesburg/Südafrika 15:53;

Auckland/Neuseeland 05:55; Berlin/Deutschland 18:06.

 

 

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