SØ6
Ortsverband Dresden-Land
  • FUNKEN
  • WAS WIR SONST  MACHEN
  • ÜBEN
  •    EXPERIMENTIEREN
  •    BEWAHREN
  •    ERLEBEN
  • KONZENTRIEREN
  •    ENTWICKELN
  •    MESSEN
  •    NEUE WEGE SUCHEN
  •    ERKUNDEN
  •    VERSUCHEN
  •   FASZINIERT WERDEN
  •    GEMEINSAM ZIELE ERREICHEN
  •    KONSTRUIEREN
  • NATUR ERFAHREN
  •  SINNE ERWEITERN

Der Funkwetterbericht vom 7. August 2018, erstellt von Hartmut Büttig, DL1VDL

 

Rückblick: 31. Juli  bis 6. August 2018

Die unverändert sehr geringe Sonnenaktivität widerspiegelte sich im konstanten solaren Flux von 70 Fluxeinheiten. Am 1. und 2. August blinzelte kurz die Region 2712, aber sie zeigte keinerlei Aktivität. Der Sonnenwind wehte nur mäßig. Seine Geschwindigkeit schwankte zwischen 277 und 420 Kilometer pro Sekunde. Der planetarische geomagnetische Index k lag zwischen Null und 3, meistens bei 1. Die Kurzwellenausbreitung profitiert ja im Sonnenfleckenminimum von intensiveren Schwankungen des Sonnenwindes, der höheren Druck auf die Ionosphäre ausübt und positive Phasen mit etwas angehobenen Ausbreitungsbedingungen erzeugt. Das gab es letzte Woche nicht. Ziemlich konstant war die DX-Ausbreitung auf dem 20-Meterband. Praktisch an jedem Morgen um 6:00 UTC waren QSOs in den Südpazifik möglich, KH6, E31 und FO stehen im Log. W6 und W7 waren sowohl morgens als auch nach 20 UTC erreichbar, ansonsten war ziemliche Flaute und die DX-Signale eher leise. 17 und 15 Meter öffneten meist nur in südliche Richtungen. Nachts waren 30 und 40 Meter brauchbar,  auf 80 Meter waren in gewitterarmen Nächten einzelne DX-QSOs möglich. Die sporadische E-Schicht erfreute uns beim  Europäischen HF-Championat mit guten Short-skip-Bedingungen.

 

Vorhersage bis 14. August 2018

Die Sonnenaktivität bleibt sehr gering. Das koronale Loch CH879 bewegt sich am 9. August über den Zentralmeridian der Sonne und wird dadurch geoeffektiv. Die Intensitätsschwankungen des von CH879 ausgehenden Sonnenwindes sind unbekannt. Deshalb ist für den bevorstehenden WAE-Contest auch keine positive Ausbreitungsphase vorhersagbar. Das bevorzugte DX-Band bleibt 20 Meter. Eventuell öffnet morgens nach 6:00 UTC kurz  das 15-Meterband nach Japan und Australien, ab 10:30 UTC nach Nordamerika.

Am Wochenende ist das Maximum des Meteorstromes der Perseiden. Die Hauptaktivität wird in der Nacht vom 11. zum 12. August erwartet. Die Sichtbarkeit steigt in der zweiten Nachthälfte, weil dann der Quellpunkt am nordöstlichen Sternhimmel höher liegt /1/.

 

Es folgen nun die Orientierungszeiten für Gray-Line DX,

jeweils in UTC

 

Sonnenaufgang: Auckland/Neuseeland 19:14;

Melbourne/Ostaustralien 21:15; Perth/Westaustralien 23:01;

Singapur/Republik Singapur 23:05; Tokio/Japan 19:52;

Honolulu/Hawaii 16:06; Anchorage/Alaska 13:44;

Johannesburg/ Südafrika   04:43; San Francisco/Kalifornien

13:18; Stanley/Falklandinseln 11:25; Berlin/Deutschland: 03:35.

 

Sonnenuntergang: New York/USA-Ostküste 00:04; San

Francisco/Kalifornien: 03:18; Sao Paulo/Brasilien 20:46;

Stanley/Falklandinseln 20:41; Honolulu/Hawaii 05:06;

Anchorage/Alaska 06:18; Johannesburg/Südafrika 15:44;

Auckland/Neuseeland 05:39; Berlin/Deutschland 18:48.

 

/1/: http://www.astronomie.at/Scripts/shownews.asp?NewsId=2376

 

- Website S06 | REDAXO 4.3.1 | Webmaster DL9NL