SØ6
Ortsverband Dresden-Land
  • FUNKEN
  • WAS WIR SONST  MACHEN
  • ÜBEN
  •    EXPERIMENTIEREN
  •    BEWAHREN
  •    ERLEBEN
  • KONZENTRIEREN
  •    ENTWICKELN
  •    MESSEN
  •    NEUE WEGE SUCHEN
  •    ERKUNDEN
  •    VERSUCHEN
  •   FASZINIERT WERDEN
  •    GEMEINSAM ZIELE ERREICHEN
  •    KONSTRUIEREN
  • NATUR ERFAHREN
  •  SINNE ERWEITERN

Der Funkwetterbericht vom  29. Januar 2019, erstellt von Hartmut Büttig, DL1VDL

 

Rückblick  21. bis 28. Januar 2019

 

Der zu Ende gehende Sonnenfleckenzyklus 24 grüßte am 26. Januar mit einem C5-Flare  von der  Region 2733. Sie bildete sich vier Tage davor auf der uns zugewandten Sonnenseite und emittierte bis zum 29. Januar viele B-Flares. Die solaren Fluxwerte stiegen im Berichtszeitraum von 71 auf 77 Fluxeinheiten. Das geomagnetische Feld und damit auch die Ausbreitungsbedingungen auf dem 160-Meterband reagierten empfindlich auf den sich ständig ändernden Sonnenwind. Zwischen dem 23. und 25. Januar sorgte intensiver Sonnenwind für ein sehr unruhiges Erdmagnetfeld. In den beiden Nächten vor dem Contest wehte der Sonnenwind mit bis zu 650 Kilometer pro Sekunde. Der geomagnetische Index k erreichte in den Spitzen k=4. In der Nacht zum Sonnabend war das Störpotenzial noch hoch, so dass vorzugsweise Signale auf den parallel zum Äquator verlaufenden Funklinien durchkamen, allerdings ziemlich leise. Da die Dämpfung in Richtung Aurorazone enorm zunahm, waren nur wenige nordamerikanische Stationen zu arbeiten. In der Nacht zum Sonntag wehte der Sonnenwind nur noch mit 347 bis 437 Kilometern pro Sekunde und der geomagnetische Index k betrug eins oder zwei. Damit herrschten gute DX-Bedingungen auf allen unteren Bändern.

 

Vorhersage bis 5. Februar 2019

 

Die Region 2733 dreht über den westlichen Sonnenrand. Es sieht so aus, als bildet sich gerade im nordöstlichen Quadranten der Sonne eine neue bipolare Region. Wir erwarten Fluxwerte von knapp über 70 solare Fluxeinheiten. Die nächsten Störungen des Erdmagnetfeldes folgen zwischen dem 30. Januar und dem 2. Februar, wenn das koronale Loch CH905 geoeffektiv sein wird. Zuvor und danach erwarten wir ein überwiegend ruhiges geomagnetisches Feld. Auf allen Bändern unter 20 Meter finden wir gute DX-Bedingungen auf den Nachtlinien und während der Dämmerungsphasen vor. Das 20-Meterband bleibt das günstigste Band tagsüber zumal  in der nördlichen Hemisphäre die Sonnenauf- und -untergangszeiten in Richtung Frühling marschieren. Es lohnt sich tagsüber auch auf 17 oder 15 Meter CQ zu rufen. Diese Bänder sind sporadisch offen.

 

Es folgen nun die  Orientierungszeiten für Gray-Line DX, jeweils in UTC:

 

Sonnenaufgang:

Auckland/Neuseeland 17:32;

Melbourne/Ostaustralien 19:29;

Perth/Westaustralien 21:38;

Singapur/Republik Singapur 23:15;

Tokio/Japan 21:43;

Honolulu/Hawaii 17:09;

Anchorage/Alaska 18:24;

Johannesburg/ Südafrika 03:40;

San Francisco/Kalifornien 15:16;

Stanley/Falklandinseln 08:26;

Berlin/Deutschland: 06:53.

 

Sonnenuntergang:

New York/USA-Ostküste 22:09;

San Francisco/Kalifornien: 01:30;

Sao Paulo/Brasilien 21:55;

Stanley/Falklandinseln 23:53;

Honolulu/Hawaii 04:19;

Anchorage/Alaska 01:56;

Johannesburg/Südafrika 17:01;

Auckland/Neuseeland 07:34;

Berlin/Deutschland 15:46.

 

 

- Website S06 | REDAXO 4.3.1 | Webmaster DL9NL