Sturm Ignaz beschädigt EME-Antennen

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  • Beitrag zuletzt geändert am:13. November 2021

Sturm Ignaz beschädigt EME-Antennen


von Wolfgang Freitag, DL4WO

Nachdem die viele Jahre für EME an der Klubstation benutzten Tonna-Antennen mechanisch reparaturbedürftig waren und nicht mehr dem aktuellen technischen Standard entsprachen, entschlossen wir uns neue Antennen zu bauen.

Die Wahl fiel auf 4x GTV2-9m von DG7YBN als Kreuzyagis. Durch die Covid-19-Pandemie und das damit verbundene Betretungsverbot der Klubstation konnten nach 2 Jahren Bauzeit die neuen Antennen am 15.10.2021 erfolgreich in Betrieb genommen werden. Am 21.10.2021 beschädigte der Sturm Ignaz mit Windspitzen > 120 km/h die gerade fertiggestellten Antennen.

Vermessung einer Einzelantenne mit dem VNA

Montage der neuen Antennen

Wir Henry, DG1VL und ich – Wolfgang, DL4WO konnten 4 Stationen via EME arbeiten mit Rapporten bis -19dB. Mit SV9/DK5EW arbeitete ich mein 150. DXCC-Land auf 2m. Eine knappe Woche später kam Ignatz. Danach sah die Antennenanlage so aus:

Am nächsten Tag wurden die Überbleibsel demontiert und eingelagert.

Eine Überprüfung ergab:

Wir hatten beim Aufbau der Yagis das vorhandene Rohrgestell nach Sichtprüfung weiter verwendet. Die äußeren Senkrechten bestanden aus 50er Alu-Rohr, das oben und unten mit GFK-Rohr (Nato-Zeltstangen 30mm Durchmesser von Ebay) verlängert wurde. Ein Rohr wurde ausgetauscht, dieses hat den Orkan überstanden.

An den Bruchkanten sieht man, dass die inneren Rohstücke nicht laminiert waren und sie litten an Materialermüdung.

Für einen Neuaufbau wollen wir GFK-Rohre 50mm Durchmesser, 4,5mm Wandstärke und 3,5m Länge verwenden. Damit wären wir auf der sicheren Seite. Diese Rohre gibt es es z.B. bei UKW-Berichte. Die Yagis lassen sich mit ein paar neuen 8mm Alu-Stäben reparieren.

Packen wir es an….

Wolfgang DL4WO

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